Schulentwicklung vor Ort

Zielgerichtet und am eigenen Bedarf orientiert

Verena Hertel, Schulleiterin, Moderatorin, Coach; Hennef

Die Weiterentwicklung von Schule und Unterricht gelingt, wenn sich Kollegien darauf einlassen und sich als Gruppe wie als einzelne weiter entwickeln wollen. Die Schulinternen Fortbildungsangebote haben das Ziel, Kolleginnen und Kollegen dazu in ihrer fachlichen und persönlichen Kompetenz zu unterstützen. Fortbildung ist keine Einbahnstraße. Erwartungen an die Moderatorin verbinden sich mit der Bereitschaft der Kollegien, in die Fortbildung zu investieren.
Die Fortbildungen orientieren sich an dem Bedarf der Schulen. Sie sind in der Regel auf die Begleitung eines Prozesses angelegt: Fragen bzw. Probleme identifizieren, Ziele formulieren, Veränderungsbedarf klären, Lösungen entwickeln.  Thematische Schwerpunkte wie z. B. Umgang mit Unterrichtsstörungen, Elternarbeit, Zeitmanagement sind möglich. Unterschiedliche Methoden bzw. Instrumentarien wie z. B. Befragungen, Analyse des QA-Berichts, SEIS, Potentialanalyse können dazu eingesetzt werden.

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Qualitätsanalyse/ Schulinspektion

Wie kann sie frühzeitig und gut vorbereitet werden?

Annegret Schulte, Moderatorin, Schulentwicklungsberaterin, vormals Schulamtsdirektorin, Krefeld

Eine der wichtigsten Aufgaben für Schulleitung ist nach den Vorgaben des Schulgesetzes die Planung und Dokumentation der Schulentwicklung auf der Basis von kollegial vereinbarten schulinternen Standards und vorhandenen Kompetenzen. Beginnend mit dem Schuljahr 2013/2014 wird die Qualitätsanalyse schrittweise neu ausgerichtet. In einer durch die Inspektoren begleiteten Vorphase erstellt die Schule einen Reflexionsbogen zur Einschätzung der Schulsituation, der sich auf zentrale  Aspekte des Qualitätstableaus bezieht. Damit ist die Grundlage gelegt für einen Einstieg in die Selbstevaluation der Schule, so dass die Qualitätsentwicklung mehr von der Schule selbst gesteuert und getragen wird.

Neben einer Reduzierung des Schulportfolios kommt seit dem ersten Halbjahr 2013/2014 auch ein neuer Unterrichtsbeobachtungsbogen mit Kommentierung zum Einsatz.

In der Fortbildung werden die einzelnen Kriterien der Inspektion transparent gemacht und Strategien bearbeitet, Schulentwicklung zu planen, zu dokumentieren und zu evaluieren. Praxisnahe Tipps zu vorzulegenden Konzepten und Dokumenten erleichtern die langfristige Vorbereitung.

Im Mittelpunkt des Seminars stehen u.a. folgende Schwerpunkte:

  • Ablauf einer Qualitätsanalyse nach der Neuausrichtung
  • Vorbereiten und Erstellen des Schulportfolios mit praktischen Beispielen
  • Das neue Qualitätstableau
  • Instrumente und Möglichkeiten der Selbstevaluation
  • Kriterien für die Unterrichtsbesuche

 

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Projektmanagement – auch ein Thema für die Schule?

Annegret Schulte, Moderatorin, Schulentwicklungsberaterin, vormals Schulamtsdirektorin, Krefeld

An vielen Schulen laufen verschiedene Vorhaben und Projekte unter oft hohem persönlichen Einsatz der Beteiligten nebeneinander her, ohne dass es eine sinnvolle Vernetzung und Koordinierung gibt. So geht einiges unter, andere Aktivitäten behindern sich sogar gegenseitig und sorgen dadurch für schlechte Stimmung im Kollegium.

Projektmanagement ist in Industrie und Wirtschaft selbstverständliche Grundlage des Handelns. Auch Schulentwicklung braucht professionelles Management, um komplexe Vorhaben nachhaltig umsetzen zu können. Es geht darum:

  • Ziele für komplexere, mittelfristige Vorhaben präzise zu formulieren,
  • Erfolgskriterien zu definieren,
  • Rahmenbedingungen zu klären,
  • mit Widerständen umzugehen,
  • die Umsetzung im schulischen Alltag durchzuhalten bzw. ein „pädagogisches Controlling“ an der Schule einzuführen
  • einen Abschluss zu definieren und eine Organisationsform für die Fortführung nach der Pilotphase zu finden.

In dem Veranstaltung lernen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen die Grundzüge des Projektmanagements durch Inputs kennen und haben die Gelegenheit, die Methoden des Projektmanagements auf ein konkretes Schulentwicklungsthema anzuwenden, das an ihrer Schule ansteht. Dabei haben sie auch Gelegenheit, die Arbeitsstrukturen ihrer Schule zu reflektieren und zu überprüfen, ob sie die Nachhaltigkeit von Projekten gewährleisten.

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Aufgaben von Steuergruppen im Schulentwicklungsprozess

mit Annegret Schulte, Moderatorin, Schulentwicklungsberaterin, vormals Schulamtsdirektorin, Krefeld

Viele Schulen haben gute Erfahrungen gemacht mit der Einrichtung von Steuergruppen. Sie koordinieren die Umsetzung der jeweiligen schulischen Entwicklungsvorhaben und gestalten den schulinternen Kommunikationsprozess mit allen Beteiligten. Zentrale Aufgabe ist, den Prozess zu einer systematischen, die ganze Schule erfassende Unterrichtsentwicklung anzustoßen und voranzutreiben.

  • Doch wie erfüllen Sie diese Aufgaben effektiv?
  • Wie können Sie als Gremium verantwortlich führen?
  • Wie kann dafür gesorgt werden, dass eine Steuergruppe die Akzeptanz des gesamten Kollegiums genießt?

In der Fortbildung werden solche Fragen geklärt und das Handwerkszeug vermittelt, um die notwendigen Entwicklungsprozesse erfolgreich zu steuern und zu begleiten.

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Heterogenität im Kollegium - Besser zusammen arbeiten

mit Verena Hertel, Schulleiterin, Moderatorin, Coach, Hennef

  • Ein neues Schuljahr mit neuen Kollegen oder Kolleginnen
  • Eine neue Schulleitung
  • Schulen werden zusammengelegt
  • Irgendwie stimmt die Kommunikation im Kollegium nicht
  • Jede/r geht seinen/ihren eigenen Weg

Viele Gründe gibt es, warum die Zusammenarbeit im Kollegium nicht 'rund läuft'.
Viele Gründe gibt es auch dafür, dass vermieden wird, daran zu arbeiten, damit es besser wird.
Aber:

  • Die Arbeit macht mehr Spaß, wenn Zusammenarbeit und Kommunikation gelingen
  • Auch die Atmosphäre im Kollegium und in der Schule profitiert davon
  • Motivierte und engagierte Lehrerinnen und Lehrer tragen zum Schulerfolg der Schülerinnen und Schüler bei

 

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Nur gemeinsam geht es

Entwicklung eines Wertekonzepts für die eigene Schule

mit Annegret Schulte, Moderatorin, Schulentwicklungsberaterin, vormals Schulamtsdirektorin, Krefeld


Kinder und Jugendliche erleben unterschiedlichste Formen des menschlichen Zusammenlebens, sie sind mit der wachsenden Pluralität unseres Lebens und der Medien konfrontiert. Soll ihr Leben gelingen, müssen sie eigene Wertvorstellungen entwickeln und stabilisieren, erkennen, was „gut“ und „richtig“ ist. Schule ist ein maßgebender Ort, an dem solche Wertmaßstäbe ausgebildet werden.
Werteerziehung gehört zum Erziehungsauftrag der Schule (siehe Schulgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen, § 2). Zur Umsetzung ist es unerlässlich, dass alle Erziehenden sich ihrer Vorbildfunktion bewusst sind, die Werteerziehung bejahen und sie in ihrem eigenen Handeln verwirklichen. Dazu gehört, dass das Werte- und Regelsystem von allen Beteiligten der Schule als grundlegendes Fundament akzeptiert ist und in praktisches Verhalten umgesetzt wird.

In der Fortbildung wird gemeinsam mit den Beteiligten ein Wertekonzept für die eigene Schule entwickelt und erste Maßnahmen für die Umsetzung vereinbart.

Schwerpunkte:

  • Werteerziehung und Erziehungsauftrag
  • Abgrenzung von Werten und Normen
  • Festlegung der zentralen Werte und Erziehungsziele für die Schule
  • Terminierung der weiteren Arbeitsschritte

 

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Inklusion heißt auch:

Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams

Annegret Schulte, Schulentwicklungsberaterin, Krefeld

Das Thema Inklusion ist eine zentrale Aufgabe und eine Herausforderung für alle Schulen, die häufig Unsicherheit und Irritationen bei allen Beteiligten auslöst. Neben anderen Unterstützungsmaßnahmen kommt der Fortbildung des Personals dabei eine besondere Bedeutung zu.

Eine zentrale Gelingensbedingung ist die Kooperation und Kommunikation zwischen Lehrkräften der allgemeinen Schulen, Sonderpädagogen, Sozialpädagogen, die in multiprofessionellen Teams zusammenarbeiten. Es müssen Erwartungen und Rollen geklärt, Abläufe im Alltag vereinbart, Konflikte bearbeitet werden und vieles mehr.

Mögliche Themen:

  • Umgang miteinander als Teampartner
  • Vereinbarungen über die Kooperation
  • Umgang mit den Belastungen des Prozesses
  • Rückkoppelung der Erfahrungen des Teams in den Schulentwicklungsprozess der Schule

Das Angebot richtet sich an Schulen, die ihre Kooperation in diesem Sinne verbessern wollen. In Workshops, gemeinsamen Konferenzen oder Fortbildungen zum gewählten Thema können konkrete Planungen für die Umsetzung vor Ort erarbeitet  werden.

 

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