Lebensgrund in Gott

Erkennen im Glauben und Erkennen in den Wissenschaften in ihrem Verhältnis zueinander

Arnd Hollweg, in Zusammenarbeit mit Astrid Hollweg
Erschienen im Verlag Frank&Timme, 2015

Wenn wir nach Gott fragen, dann fragen wir, worin unser Leben als Menschen auf Erden gründet; worin es seinen Sinn, seinen Halt und Zusammenhalt, seine Ermöglichung und Erfüllung findet. Als Christen finden wir unseren Lebensgrund weder in unserer Umwelt noch in uns selbst, sondern in Gott, der durch das Wirken seines Geistes in Jesus Christus in unserem Leben präsent ist. Was bedeutet das für unser Leben in der globalen Welt? Der Bogen der Argumentation ist in diesem Buch weit gespannt: Er reicht von der Philosophie Descartes’ bis zum modernen Digitalismus, immer im Dialog mit den biblischen Glaubenszeugen, vor dem Hintergrund der neuen geschichtlichen Situation und in kritischer Auseinandersetzung mit Wissenschaft und Technik. Zum Suchen nach dem Weg Gottes mit den Menschen in der Gegenwart und zum Erkennen im Glauben möchte das Buch ein Beitrag sein.

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Selig Sigmund Auerbach

Ein deutsches Rabbinerschicksal im 20. Jahrnundert

In der Reihe 'Jüdische Miniaturen' wurde von Gerda E.H. Koch gemeinsam mit Wolf-Simon Greling ein Buch über den Rabbiner Selig S. Auerbach veröffentlicht.

Selig S. Auerbach (1906–1997) war Rabbiner und stand als Vertreter der Neo-Orthodoxie in einer langen Familientradition. Die Auerbachs waren mit vielen bedeutenden Rabbinerfamilien in Deutschland verwandtschaftlich verbunden. In Hamburg geboren und aufgewachsen, studierte Selig u.a. am Rabbinerseminar in Berlin und an der Universität Würzburg, wo er promoviert wurde. In Recklinghausen (Westfalen) fand er 1934 seine erste Anstellung als Rabbiner in einer eigenen großen Gemeinde. Dort erlebten er und seine Familie das Jahr 1938. Der Verurteilung zur KZ-Haft konnte er sich durch Flucht entziehen. In den USA stand er vor einem erzwungenen Neuanfang. Wenige Jahre vor seinem Tod entschlossen er und seine Frau sich zu zwei Reisen nach Deutschland. Mit bisher unbekannten Fotos und Archivmaterialien werden die Begegnungen in Recklinghausen in dieser Biographie dokumentiert und rekonstruiert.


Lehrerfortbildung im Wandel

Lernende Schule 68/14 (Mitherausgeber Botho Priebe)

In den laufenden Reformen ist eine der zentralen Fragen, durch wen Lehrerinnen und Lehrer bei der Bewältigung der anspruchsvollen Aufgaben wie Inklusion, individuelle Förderung aller, Bildungsstandards und Kompetenzorientierung unterstützt werden. Was kann bzw. muss die Lehrerfortbildung dazu leisten? Und: Geht das noch in der bisherigen Art und Weise der Angebotsorientierung?

Wirksame Lehrerfortbildung muss sich heute rigoros an den Entwicklungsinteressen der Schulen orientieren. Sie kann sich nicht mehr (ausschließlich) auf ihre Angebotskataloge stützen. Vielmehr geht es darum, Lehrerfortbildung von der Schule aus zu denken und zu gestalten. Diese Ausgabe fokussiert den neuen Anspruch an die Lehrerfortbildung, indem zum einen der Paradigmenwechsel in der Lehrerfortbildung diskutiert wird: weniger Individualfortbildung, dafür mehr nachhaltige schulinterne Fortbildung in Teams und "Professionellen Lerngemeinschaften". Zum anderen wird in Praxisbeispielen aus Schulen und von Fortbildnerinnen und Fortbildnern sowie in der Werkstatt diese neue Entwicklung konkret veranschaulicht.

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Bernd Beuscher: #Luther - Reformation, Kommunikation, Medien

Wir leben in religiös aufgewühlten Zeiten. Wer keine Ahnung von Religion hat, glaubt am Ende alles.
Im Blick auf Religionskompetenz sollte darum der gleiche stolze Mindestanspruch gelten wie im Blick auf unsere Medienkonsumkompetenz: "Ich bin doch nicht blöd!"

Im Blick auf die multikulturellen und multimedialen Bedingungen der Gegenwart ist Martin Luther längst nicht mehr nur für die Christenheit "ein äußerst wichtiger Patient" (Sören Kierkegaard).
An ihm wird exemplarisch und plastisch konkret, was es bedeutet, theologisch aufgeklärt zu sein.

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Religionsunterricht kompetenzorientiert

Praxisbeispiele für die Grundschule

Anne Klaaßen • Rainer Möller (Hg.)

Wie kann ein kompetenzorientierter Religionsunterricht konkret geplant und durchgeführt werden? An dieser Frage entscheidet sich die Akzeptanz des didaktischen Ansatzes der Kompetenzorientierung bei Religionslehrerinnen und Religionslehrern.

In dieser Sammlung werden sieben in der Praxis erprobte und reflektierte Unterrichtseinheiten für die Grundschule vorgestellt, die den Ansatz der Kompetenzorientierung konkret aufnehmen und in die Unterrichtsplanung und -gestaltung umsetzen. Auf der Grundlage eines eigens entwickelten Planungsmodells zeigen die Unterrichtseinheiten exemplarisch auf, wie „guter“ kompetenzorientierter Religionsunterricht aussieht. Die Unterrichtseinheiten sind mit einer Fülle von Arbeitsblättern, Unterrichtsimpulsen sowie Evaluations- und Reflexionsbögen versehen, die unmittelbar im Unterricht eingesetzt werden können.
Die Unterrichtseinheiten wurden von einer Projektgruppe in Rheinland-Pfalz in Kooperation mit dem Comenius-Institut entwickelt, praktisch erprobt, reflektiert und evaluiert. Sie beziehen sich auf den Grundschullehrplan in Rheinland-Pfalz, können aber auch in anderen Bundesländern, in denen der Religionsunterricht im Sinne der Kompetenzorientierung verändert werden soll, Verwendung finden und Anregungen geben.

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Profession mit Ethos

Lernende Schule 62/13 (Mitherausgeber Botho Priebe)

In der pädagogischen Tradition, zum Teil noch heute, werden die Erwartungen an Lehrkräfte ins geradezu Übermenschliche gesteigert. Eine Gegenbewegung betrachtet Lehrkräfte pragmatischer: Hier dominieren Begriffe wie trainierbare Fähigkeiten, limitierte Professionalität, schließlich ist sogar von solidem Handwerk die Rede. Was gilt nun?
Im Rahmen der Bildungsreformen der letzten Jahre wurden vielfältige Anforderungen an Schulen formuliert. Dabei geht es letztendlich um möglichst erfolgreiche Lern- und Bildungsprozesse der Schülerinnen und Schüler. Und hierbei sind die Lehrkräfte zentral; sie fühlen sich aber z. T. überfordert.
Diese Ausgabe der LERNENDEN SCHULE thematisiert in diesem Kontext die Frage nach Verantwortung - und damit zugleich die Frage nach einem Berufsethos, nach einer pädagogischen Berufsethik unter den gegenwärtigen Bedingungen. Neben grundsätzlichen und auch strittigen Beiträgen von BildungsexpertInnen, PolitikerInnen und KirchenvertreterInnen zu Fragen eines pädagogischen Berufsethos wird in praktischen Beispielen aus Schulen dargestellt, wie sich die Kollegien vor Ort berufsethischen Fragen gestellt und mit eigenen Antworten auf den Weg gemacht haben. Im Zentrum steht - wie immer - die Werkstatt, in der Vorschläge für die Reflexion und Ausgestaltung eigener pädagogischer Wertorientierungen gemacht werden.


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