Geschichte

Mit der Gründung der Gemeinschaft Evangelischer Erzieher wurde ein Beschluss der 1. Landessynode der Ev. Kirche im Rheinland vom November 1948 realisiert. Vorausgegangen waren viele Beratungen, deren Grundlage eine Denkschrift der Bekennenden Kirche zur Schulfrage war, die in den Jahren 1942/43 erarbeitet wurde und für die Zeit nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches wegweisend sein sollte.

Am 15. Juni 1950 beschloss ein Arbeitsausschuss Richtlinien für die Arbeit der Gemeinschaft Evangelischer Erzieher:

Die "Gemeinschaft Evangelischer Erzieher" sammelt alle berufsmäßig und erzieherisch verantwortlichen Gemeindeglieder, insbesondere die Lehrer und Lehrerinnen aller Schulen und Hochschulen, die das biblisch bezeugte Evangelium von Jesus Christus bejahen. Sie versteht sich als Gemeinschaft unter dem Wort und will ihren Gliedern helfen, sich in Leben und Arbeit vom Evangelium weisen zu lassen. Sie fördert ihre Arbeit in Vorträgen, Aussprachen, Arbeitsgemeinschaften und Freizeiten. Sie ist keine Einrichtung der Kirche; aber sie fordert die Mitverantwortlichkeit ihrer Glieder in ihrer Kirche und den Diensten ihrer Gemeinde. Sie will ihren Gliedern auch in persönlichen und sachlichen Fragen Rückhalt bieten. Sie verfolgt keine berufsständischen Sonderinteressen. Die Mitgliedschaft in anderen berufsständischen Organisationen stellt sie in die verantwortliche Entscheidung ihrer Mitglieder.

Seit Beginn der Arbeit der GEE gehört es zu ihrem Selbstverständnis, Angebote für Lehrerinnen und Lehrer sowie Erzieherinnen und Erzieher zu machen, um sie als evangelische Pädagoginnen und Pädagogen für ihren beruflichen Alltag fachlich und persönlich zu qualifizieren, aber auch zu motivieren und zu unterstützen. Schon im November 1950 fand die erste Studientagung der GEE statt. Im Laufe der Jahre weitete sich die Fortbildungsarbeit weiter aus, so dass 1973 ein Referat für Fortbildung sowie die beratenden Studienkommissionen gegründet wurden. 1980 wurde der Fortbildungsarbeit durch die Gründung der Pädagogischen Akademie ein neuer Rahmen gegeben.

Nachdem die Fortbildungsarbeit der GEE viele Jahre im Auftrag der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) und mit deren finanzieller Unterstützung geschah, hat die Lansessynode der EKiR 2014 beschlossen, diesen Auftrag mit Ende des Jahres 2015 aufzukündigen.

Die GEE mit ihrer Pädagogische Akademie arbeitet seitdem als unabhängiger Fortbildungsträger und bietet Fortbildungen und andere Bildungsveranstaltungen für Pädagoginnen und Pädagogen und pädagogische Einrichtungen an.

Die Mitgliederversammlung der GEE hat im November dazu eine Konzeption verabschiedet und den Namen der GEE in Gesellschaft für Evangelische Erziehung und Bildung verändert.

Die aktuelle Satzung der GEE

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